Friedvolle Aura
Eigenschaften
| Probe | MU/IN/CH |
|---|---|
| Wirkung | Um den Geweihten anzugreifen, ist eine Probe auf Willenskraft (Bedrohungen standhalten) des Gegners notwendig, bei der er mehr QS erzielen muss als die QS der friedVollen aura. Ist diese Probe nicht erfolgreich, kann der Angriff nicht ausgeführt werden. Gelingt sie, so ist die Attacke gegen den Geweihten dennoch um die QS der Liturgie erschwert. Die Wirkung der Liturgie bezieht sich nur auf den Geweihten. Während der Wirkung der Liturgie kann der Geweihte keine Angriffe (Attacke, Fernkampf) oder sonstige offensive Handlungen gegen seine Feinde ausführen, wohl aber seine Kampfgefährten mit Handlungen unterstützen. |
| Reichweite | selbst |
| Wirkungsdauer | QS x 3 in KR |
| Verbreitung | Hesinde (Magie und Wissen), H’Szint (Schlange und Veränderung), Ifirn (Hilfsbereitschaft), Nandus (Bildung und Erkenntnis), Numinoru (Unendliche Tiefe), Peraine (Heilung und Landwirtschaft), Rahja (Ekstase und Harmonie), Travia (Freundschaft und Heim), Tsa (Freiheit und Wandel), Zsahh (Eidechse und Fürsorge) |
| Can change casting time | ✓ Ja |
| Can change cost | ✓ Ja |
| Zauberdauer | 1 |
| KaP-Kosten | 8 |
| KaP-Kosten (Detail) | 8 KaP |
| Aufrechterhalten | 0 |
| Steigerungsfaktor | B |
| Zielkategorie | Kulturschaffende |
Beschreibung
Geweihten sagt man nach, dass sie fast nie von jemandem angegriffen werden. Diese Liturgie mag der Grund für dieses Gerücht sein, auch wenn sie fast nur bei Geweihten friedfertiger Gottheiten zu finden ist.
Geste und Gebet
- Hesinde: Die Geweihte legt beide Handflächen vor ihrer Brust in Gebetshaltung aneinander und schließt die Augen. „Die Herrin der Weisheit schützt mich, vergehe Dich nicht!“
- H’Szint: Die Priesterin zischt wie eine Schlange und hebt mahnend die Hand, während sie spricht: „Trete zurück, Kind. Du bist zu unreif, um dich zu zügeln, doch zu alt, um nicht die Konsequenzen zu tragen. Die Mutter der Weisheit prüft dich!“
- Ifirn: Die Geweihte blickt ihr Gegenüber freundlich an, legt sich eine Hand auf das Herz und appelliert: „So wie der Frost euch bislang im Schutz der Daunen der Schwanengleichen nicht erfrieren konnte, so zahlt es Ihrer Dienerin zurück. Lasst Milde walten!“
- Nandus: Die Geweihte fasst sich an die Stirn, als plage sie ein Schmerz, und ermahnt das Ziel der Liturgie: „Weisheit wird nur denen zuteil, die innehalten und beobachten, statt voreilig und ins Ungewisse zu laufen. Sei nicht dumm, zügele dich und lerne!“
- Numinoru: Die Priesterin hat für ihre Angreifer nur ein wissendes Lächeln übrig. Sanft spricht sie: „Du wirst mir nicht schaden, Numinoru weiß es.“
- Peraine: Väterlich ermahnend und lächelnd erhebt die Geweihte den Zeigefinger, während sie spricht: „Respekt und Güte werden in dir offenbar.“ oder: „Hüte dich!“
- Rahja: Die Geweihte blickt das Ziel traurig an und fordert: „Halte ein! Deine Leidenschaft ist verschwendet, solange sie nicht auf etwas gerichtet wird, das Freude spendet!“
- Travia: Die Geweihte schnalzt enttäuscht mit der Zunge und deutet mit dem Finger auf das ungezogene Ziel; sie mahnt: „Schluss jetzt! Unter dem Dach der Muttergans wird so nicht geschnattert!“
- Tsa: Die Geweihte verbirgt das Gesicht in den Händen und schüttelt den Kopf. Sie tadelt: „Wer so viel Energie hat, sollte spielen und die Schönheit der Welt erkunden. Lass ab und hole nach, was du verpasst hast!“
- Zsahh: Die Priesterin erstarrt und fesselt den Angreifer mit ihren Augen in einem Anstarrwettbewerb, während dessen sie belustigt zischelt, so lange, bis das Ziel vergessen hat, warum es angreifen wollte.