Objektweihe
Eigenschaften
| Probe | KL/IN/CH |
|---|---|
| Wirkung | Das Objekt, üblicherweise ein liturgischer Gegenstand oder eine rituelle Waffe wie ein Sonnenzepter oder ein Rondrakamm, wird geweiht. Dadurch wird es von den karmalen Kräften der jeweiligen Gottheit durchdrungen, weswegen üblicherweise nur ausgewählte, der Gottheit gefällige Gegenstände geweiht und nur wahren Gläubigen ausgehändigt werden. Sollte das geweihte Objekt eine Waffe sein, gilt sie nun als geweihte Waffe. Das Objekt darf maximal 4 Stein wiegen. Für jede QS kann das Objekt 1 Stein mehr wiegen. Die Objektweihe wird vor allem für die geweihten Rabenschnäbel der Borongeweihten, das Sonnenzepter der Praioten und die Rondrakämme der Rondrageweihtenschaft verwendet. |
| Reichweite | 4 Schritt |
| Wirkungsdauer | permanent |
| Verbreitung | allgemein, allgemein (Schamanenritus), Numinoru (Reißender Strudel und Unendliche Tiefe) |
| Can change casting time | ✓ Ja |
| Can change range | ✓ Ja |
| Zauberdauer | 120 |
| KaP-Kosten | 16 |
| KaP-Kosten (Detail) | 16 KaP, davon 2 permanent (nicht modifizierbar) |
| Aufrechterhalten | 0 |
| Permanente Kosten | 2 |
| Steigerungsfaktor | C |
| Zielkategorie | Objekt |
Beschreibung
Durch diese Standard-Zeremonie kann ein Geweihter ein Objekt weihen.
Geste und Gebet
- allgemein: Aufmerksam begutachtet der Geweihte den zu weihenden Gegenstand. Unter Zuhilfenahme von geweihten Ölen, aufsteigendem Rauch, läuternden Flammen oder frisch vergossenem Blut reinigt er ihn sorgfältig und besinnt sich derweil auf die Lehren, Tugenden und Aspekte seines Gottes. Je nach Aspekten der Gottheit schmückt er manche Objekte mit gefälligen Opfergaben. Ist der Gegenstand auf diese Weise bereitet, stimmt der Geweihte Lobpreisungen an und präsentiert ihn dem Unsterblichen. „Sieh, o [Gottheit], [diesen Gegenstand], der bereitet wurde, um Dir zu gefallen. Schenke ihm Deine Gunst, damit er fürderhin Dein Werk verrichten und Dir so dienen kann, wie es ihm bestimmt ist. Durchdringe ihn mit Deinem Geist zu Deinem Ruhm allein. So sei es!“
- allgemein (Schamanenritus): Der Schamane bereitet den Platz für die Weihe, indem er ihn säubert, mit gefälligen Opfergaben schmückt und eine Feuerschale oder ein Opferfeuer entzündet. Sobald er mit seinem Werk zufrieden ist, platziert er den zu weihenden Gegenstand darauf. Nun stimmt er sich mit dem Genuss von Rauschkräutern, rituellen Gesängen und Tänzen rund um diesen Altar auf die eigentliche Weihe ein. Manche Schamanen opfern während der Zeremonie eigenes Blut oder gefällige Opfertiere. Zuletzt zeichnet der Schamane den Gegenstand mit Opferblut, schwenkt es im Rauch des Opferfeuers oder bestreicht es mit gefälligen Ölen und reckt es dann in den Himmel. „O [Gottheit], nimm das hier als Deines an, durchdringe es mit Deinem Geist, damit es Dir würdig dient!“
- Numinoru: Der Numinorugeweihte begibt sich ans Meeresufer. Mit seinen Händen gräbt er eine Kuhle in den Sand oder bereitet eine Mulde in felsigem Ufer, damit Meereswasser hineinfließen kann. Darum herum legt er einen Kreis aus Treibholz, Bimsstein oder blaugrünen Kieselsteinen. Dann lässt er sich nahebei nieder und versenkt sich in den Anblick des Ozeans und des Horizonts. Sobald sich sein Atem dem Rauschen des Meeres angepasst hat, taucht er den zu weihenden Gegenstand in das Becken und schöpft mit einem Muschelhorn Wasser aus selbigem. In einem gleichmäßigem Strahl lässt er das Wasser über das Weihegut fließen und betet: „Gott des unendlichen Meeres und der unergründlichen Tiefen, segne dies’ Ding, dargeboten, um geführt zu werden in Deinem Sinn.“