Nostria
Eigenschaften
| Sprache | de |
|---|---|
| AP-Wert | 15 |
| Kategorie | Menschliche Kulturen |
| Clothes | Ausrüstung und Tracht: Die Kleidungsgewohnheiten ähneln denen der mittelländischen Landbevölkerung. Durch die Generationen überdauernden Auseinandersetzungen mit Andergast haben die meisten Nostrier wenigstens eine (Kriegs-)Sense, einen (Kriegs-)Dreschflegel oder eine Holzfälleraxt im Haus und wissen damit auch abseits von Wald und Acker umzugehen. Nach den Nostriern ist ein übergroßer Zweihänder benannt, den auch die Andergaster benutzen, ihn aber entsprechend ihrem Königreich umbenennen. Die Bewohner beider Königreiche neigen dazu, selbst scheinbar unbrauchbare Dinge nicht wegzuwerfen, sondern wiederzuverwenden. |
| Ortskenntnis | je nach Heimatort (z.B. Nostria-Stadt, Salza, Salzerhaven) |
| Ungeeignete Vorteile | Soziale Anpassungsfähigkeit |
| Ungeeignete Nachteile | Krankheitsanfällig |
| Ungeeignete Talente | Fliegen, Geographie, Geschichtswissen, Götter & Kulte, Mechanik, Rechnen, Rechtskunde |
| Empfohlene Vorteile | Richtungssinn, Zäher Hund |
| Empfohlene Nachteile | Angst vor (engen Räumen), Persönlichkeitsschwäche (Vorurteile) |
| Empfohlene Talente | Fischen & Angeln, Orientierung, Pflanzenkunde, Sagen & Legenden, Tierkunde, Wildnisleben |
| Fertigkeiten | Fischen & Angeln +2, Orientierung +1, Pflanzenkunde +1, Sagen & Legenden +1, Tierkunde +1, Wildnisleben +1 |
| Sozialstatus | Adel, Unfrei |
| Schrift | Kusliker Zeichen |
Beschreibung
Im ewigen Streit mit ihren östlichen Nachbarn aus Andergast liegend, führen die Nostrier ein entbehrungsreiches Leben an der Westküste Aventuriens – immer bedroht von Thorwaler Piraten und unheimlichen Wesen aus der Waldwildnis.
Verbreitung und Lebensweise: Nostria erstreckt sich südlich der thorwalschen Siedlungsgebiete und nördlich des Mittelreichs. Im Osten geht das Königreich in die Waldwildnis über, die es mit den Andergastern teilt und in der sich viele Geheimnisse aus alter Zeit finden. Mit den Andergastern verbindet die Nostrier eine uralte Fehde, an dessen Ursprung sich heutzutage niemand mehr erinnern kann. Hier lebt man vor allem vom Fischfang. Die Salzarele ist nicht nur der bekannteste Fisch Nostrias, sondern auch das Symboltier des Landes. Unter der Herrschaft der zauberkundigen Königin Yolande II. Kasmyrin ringen alteingesessene Adelsgeschlechter in dem streng feudalen Staat um Macht und Einfluss. Sie tragen hochtrabende Titel wie Bombast oder Wojwode, ihre Ländereien und Einkünfte sind meist jedoch alles andere als groß.
Weltsicht und Glaube: Nostrier beten die Zwölfe an, wobei Peraine auf dem Land und Efferd an den Küsten hervorgehobene Rollen spielen. Zudem sind in Liedern und Geschichten, Festen und Ritualen, Ängsten und Hoffnungen Einflüsse eines althergebrachten Glaubens an Naturgeister und Fabelwesen unübersehbar, und Hexen bringt man sowohl Misstrauen als auch Verehrung entgegen. Die Götter werden als die Überderischen bezeichnet und es findet oft eine Verschmelzung verschiedener Gottheiten statt. In vielen dieser Bräuche sind die Nostrier ihren verhassten Nachbarn recht ähnlich, auch wenn sie es gar nicht gerne hören.
Sitten und Bräuche: Abgesehen von Küstenstädten wie Salzerhaven und Nostria, steht im bäuerlichen Raum der Wald im Mittelpunkt vieler Feste und Bräuche. Anders als in der andergastischen Gesellschaft herrscht zwischen Männern und Frauen Gleichberechtigung, was die Nostrier gerne hervorheben und ihren rückständigen Nachbarn unter die Nase reiben.