Löwengestalt
Eigenschaften
| Probe | MU/KL/IN |
|---|---|
| Wirkung | Die Geweihte verwandelt sich in das heilige Tier der Gottheit. Die Kleidung und der Zeremonialgegenstand der Geweihten werden mitverwandelt. In der Tiergestalt behält die Geweihte ihre geistigen Eigenschaften und erhält die körperlichen Eigenschaften sowie die Fähigkeiten des Tieres. Zudem kann sie QS x 2 Punkte zusätzlich auf die körperlichen Eigenschaften des Tieres verteilen. In der Tiergestalt vermag sie keine übernatürlichen Fähigkeiten wie Zauber und Liturgien zu wirken, gilt jedoch als gesegnet. Die Geweihte kann in ihrer Tiergestalt sprechen. Die Werte der Tiergestalt finden sich auf Seite 456. |
| Reichweite | selbst |
| Wirkungsdauer | QS x 3 in Stunden |
| Verbreitung | Rondra (Schild und Sturm) |
| Can change casting time | ✓ Ja |
| Can change cost | ✓ Ja |
| Zauberdauer | 30 |
| KaP-Kosten | 16 |
| KaP-Kosten (Detail) | 16 KaP |
| Aufrechterhalten | 0 |
| Permanente Kosten | 0 |
| Steigerungsfaktor | B |
| Zielkategorie | Lebewesen (nur die Geweihte selbst) |
Beschreibung
Durch diese Zeremonie kann sich die Geweihte in einen Löwen oder eine Löwin, das heilige Tier ihrer Göttin, verwandeln.
Geste und Gebet
- Rondra: Die Rondrageweihte zieht sich zurück, möglichst in die Einsamkeit eines Waldes, die Weite von Steppe und Wüste oder aber zu Füßen eines donnernden Wasserfalls. Dort entkleidet sie sich, verstaut ihre Ausrüstung und verbirgt sie sorgfältig. Sodann beschreitet sie einen Kreis – den Schild der Göttin – und dann einen, diesen kreuzenden, Strich – das heilige Schwert. Im Zentrum des Schildes kniet sie nieder und versenkt sich, um in schweigender Meditation die Löwin in sich zu finden. So sie im Einklang mit dieser ist, reckt und streckt sie sich, erhebt sich und beschreitet erneut den Weg des Schwertes, diesmal löwengleich schleichend. Noch einmal kehrt sie ins Zentrum des Schildes zurück und bringt sich mit ihrem Dolch vier Schnitte über dem Herzen bei. Diese sollen dem Prankenhieb einer Löwin gleichen. Zweimal zwei Herzschläge lässt die Dienerin Rondras ihr Blut den Boden netzen, dann breitet sie ihre Arme aus und blickt gen Alveran. „Leuengleiche, Ehrenreiche, Dein Heiliges Tier brüllt in mir, will sich mit meinem menschlichen Sein vereinen. Mein menschliches Sein sehnt sich danach, dahinzueilen, unbarmherzig, wie Dein Sturm. Alveransleuin, verbinde mein Sein mit meinem Sehnen und leihe mir die Gestalt Deiner heiligen Löwin, dir zu gefallen, Ra’andrashar!“