Geweihter Panzer
Eigenschaften
| Check | MU/IN/CH |
|---|---|
| Effect | Die Rüstung des Geweihten gilt als geweiht. Wenn Dämonen den Geweihten angreifen, verursachen erfolgreiche Angriffe des Dämons 1W3 SP bei ihm, da er den Geweihten oder seine Rüstung berühren muss. |
| Range | selbst |
| Duration | QS x 30 Minuten |
| Traditions | Angrosch (Erz), Ingerimm (Feuer und Handwerk), Kor (Gutes Gold), Rondra (Sturm), Swafnir (Tapferkeit) |
| Can change casting time | ✓ Ja |
| Can change cost | ✓ Ja |
| Casting Time | 30 |
| KP Cost | 16 |
| KP Cost (Detail) | 16 KaP |
| Maintain | 0 |
| Permanent Cost | 0 |
| Improvement Cost | B |
| Target Category | Kulturschaffende |
Beschreibung
Geweihte können Rüstungen gegen Dämonen weihen.
Geste und Gebet
- Angrosch: Der Hüter füllt eine Feuerschale mit Zwergenkohle und entzündet sie. Im Schein der Glut bietet er Angrosch seine Rüstung dar, lässt das rote Glosen der Kohlen jeden Teil beleuchten, auf dass ihm kein Fehler und kein Kratzer entgeht. Dann bedeckt er die Schale mit frisch geschnittenen Tannenzweigen und badet die Rüstung im aufsteigenden Rauch. Zuletzt poliert er sie, damit sie im Schein der Glut schön glänzt. Schließlich legt er sie an und präsentiert sich seinem Gott. Laut bittet er: „Vater von Feuer und Stahl, einst war dieser Panzer nur ein Funken, der erdacht wurde. Dann fand das rotglühende Erz mit Deinem Segen seine Form. Diese Rüstung wurde im Licht des heiligen Feuers geprüft und von gesegnetem Tannenrauch geläutert. Gib ihr Deinen Segen, Angaruschorom-drosch (Rog.: So sei es)!“
- Ingerimm: Der typische Ritus Ingerimms ist nahe an der Tradition der Angroschgeweihten orientiert und abgesehen von der Anrufung nahezu identisch.
- Kor: Der Geweihte untersucht alle Kerben und Schrammen seiner Rüstung und erinnert sich an die Schlachten, die er durchlebt hat, um sie sich zu verdienen. Danach tut er dasselbe mit seinen Narben und wählt eine seiner gottgefälligen Taten, an die er Kor stolz erinnert. Zum Abschluss des Berichts verteilt er einige Tropfen Blut auf seiner Rüstung und schwört Kor, jede Verletzung, die seine geweihte Rüstung verhindert, doppelt und dreifach an Kors Feinden anzurichten. Er beendet die Liturgie mit den Worten: „Großer Schwarzer Mantikor, Blut für Blut soll fließen, in Deinem Namen!“
- Rondra: Sorgsam prüft der Geweihte seine Rüstung. Er poliert sie mit wohlgefälligen Ölen und bettet sie sodann auf den Altar der Göttin. Dieser ist rondragefällig mit Eichenlaub sowie Blüten oder Blättern von Schwert- oder Feuerlilie geschmückt. Zweimal zwei Feuerschalen stehen um den Altar. Nacheinander fügt sich der Geweihte über jeder davon einen flachen Schnitt zu. Er tritt vor die erste Schale und betet: „Heil Dir, Herrin Himmelsflamme, siehe meine Rüstung, Dir zum Ruhm in heißer Lohe geschmiedet.“ An der zweiten Feuerschale kreuzt er den ersten Schnitt, sodass die Form des heiligen Schwerts entsteht und betet. „Heil Dir, Herrin Himmelsklinge, Dir zur Ehr ist meine Rüstung bereitet und Dir dargebracht!“ An der dritten Schale wiederholt er den ersten Schnitt am rechten Arm. „Heil Dir, Herrin Himmelsleuin, Dir zur Ehr will ich sie tragen“, und an der vierten vollendet er das zweite Schwert. „Heil Dir, Herrin Himmelslicht, nimm mein Blut in Gnade auf! Segne diesen Panzer, damit er flammend und gleißend das Gezücht der Niederhöllen versengt. Ra’andrashar!“
- Swafnir: Der Priester drapiert die Rüstung auf seinem Walschild, gießt vorzugsweise ein Horn Meerwasser darüber und lobt die Macht des Gottwals: „Mutig wie Du will ich sein, ungebrochen, forsch, wütend im Angesicht des Kampfes. Im Schatten Deiner Fluke erzittern Deine Feinde und Dein Zorn soll meine Rüstung nähren! Das wohl!“